Liebe Mutter

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Liebe Mutter

Tabu! Eine erwachsene Tochter, ihr gutaussehender Freund und eine Mutter, die aus dem Ausland heimkehrt.

Kapitel I

“Mutter kommt,” sagte Caroline unvermittelt.
Tobias brauchte einen Moment, bis die Nachricht bei ihm ankam. Er gehörte nicht zu der Sorte Männer, die Frauen nicht richtig zuhören, und er war auch nicht generell von langsamer Auffassung. Die Nachricht traf ihn einfach völlig unvorbereitet, und er brauchte Zeit, um zu verstehen, dass nicht von seiner Mutter die Rede war. Dabei wäre es naheliegend gewesen. Caroline nannte seine Mutter zwar normalerweise nicht “Mutter”, sondern Renate, doch ihre Besuche waren keine Seltenheit. Sie hatte auch nur einige Stationen mit der U-Bahn zu fahren. Aber es war unwahrscheinlich, dass sie Cara informierte, statt sich bei ihm anzukündigen. Und es war gänzlich ausgeschlossen, dass sie am Telefon gestern nichts davon erwähnt hätte.
“Was ist? Bist du geschockt jetzt oder was?” fragte Caroline, nachdem sie sein verdutztes Schweigen einen Moment beobachtet hatte. Sie griff nach seiner Hand. Er mochte es, wenn ihre schmale, kleine Mädchenhand in seiner kräftigen Pranke lag. Es sah so süß aus, wie überhaupt alles an seiner “Cara”.
Reflexhaft streichelte er das Pfötchen mit dem Daumen.
“Nein, ich bin nur … ziemlich überrascht. Ich dachte, deine Mutter ist in Australien. Oder war es Neuseeland?”
“Neuseeland, Tasmanien, was weiß ich. Nein, sie kommt zurück. Vielleicht haben sie sie gefeuert. Oder der Job war von Anfang an nur befristet. Keine Ahnung. Jedenfalls hat sie angerufen. Freitag ist sie da. Sie meinte, da sie sowieso hier landet, könnte sie doch mal reinschauen. Außerdem will sie dich endlich kennenlernen.”
“Mich?”
“Na wen denn sonst? Oder mit welchem Mann bin ich seit fast einem Jahr zusammen? Hallo? Top? Jemand zu Hause?”
Nur seine Mutter nannte ihn “Tobi”, was bei ihr eher wie “Tobiiee” klang, und er hasste es wie die Pest. Schon in der Schule hatte er durchgesetzt, dass man ihn “Tobias” oder “Tob” rief. Und seit dem Studium und seinem – kurzen – Ausflug in die Welt des Kreisligafußballs hatte sich die harte Aussprache des Kürzels fest etabliert. Er war eben “Top”. Und Cara war die erste, die das jederzeit unterschrieb.
“Gute Frage,” meinte er schalkhaft, “mit wem bist du denn alles zusammen? Erzähl doch mal!”
“Du … du … Esel! Ich werd dir was erzählen!” In gespieltem Ärger hieb sie mit ihrer kleinen Faust auf seine Handfläche. Er lachte und packte zu.
“Ja, komm, erzähl’s mir!”
“Au, du Neanderthaler! Lass los, das tut weh!”
Er hatte ihr schmales Handgelenk umklammert und zog sie um den Tisch herum in seine Richtung.
“Du musst nur nachgeben! Dann hört’s auf.”
“Ich werd dir geben …!”
“Ach ja? Was denn?” fragte er lachend. Inzwischen folgte sie dem Zug, rutschte von ihrem Stuhl und stellte sich neben ihn. Sie war im Stehen kaum größer als er im Sitzen. Er beugte sich leicht nach vorn und berührte mit den Lippen die kleine, harte Frucht auf ihrer rechten Brust. Sie quiekte.
“Das kitzelt!”
“Geschieht dir ganz recht! Was machst du mich auch hier mit deinen ganzen Männergeschichten verrückt!”
“Ich hab überhaupt keine Männergeschichten! Wer sagt denn sowas?” fragte sie und wand ihren Arm hin und her.
“Siehst du, das ist doch der Beweis! Du sträubst dich gegen mich!” meinte er lachend. Dabei war er es, der sie jetzt wegdrückte, während sie versuchte, an ihn heran zu kommen. “Wie deine Katze!”
Eine Weile lang rangelten sie hin und her – bis es endete, wie es immer endete. Caroline kuschelte sich in Tobias’ Arme, und sie versanken in einem tiefen, langen Kuss. Dabei stützte er ihren schmalen Körper mit dem linken Arm, während er sie mit der rechten Hand streichelte und an ihrer keck nach vorn gewölbten Brustwarze spielte. Auch ihre Hände blieben nicht untätig. Die Rechte hatte kaum Spielraum und tätschelte nur seinen Oberkörper, doch die Linke fuhr kühn über seinen leicht behaarten, muskulös flachen Bauch hinab, um nach dem Glied zu tasten, das sich in Erwartung des üblichen Desserts bereits zu seiner ganzen, erfreulichen Größe aufgerichtet hatte.
Denn zu Hause waren sie meistens nackt. Nur wenn sie Besuch erwarteten oder einer sich nicht wohl fühlte, trugen sie Kleidung. Auch der Winter änderte daran nichts; die leistungsfähige Fußbodenheizung machte es möglich.
Anfangs war es die reine Geilheit, die diesen paradiesischen Zustand hervorrief. Kaum kamen Cara und Top nach Hause, fielen die lästigen Hüllen und in den ersten Monaten ihrer Beziehung beide auch fast sofort übereinander her. Mit dem Ende des Sommers war eine verrückte Gewohnheit daraus geworden, wie junge Paare sie eben entwickeln, wenn sie sich vom angenommenen oder tatsächlichen Spießertum ihrer Altvorderen abheben und gemeinsam eine ganz neue Art zu leben erproben wollen.

***

Spießertum, von dem sie sich abheben konnten, gab es reichlich im Leben von Cara und Top. Cara, Caroline, heute 21, war seit ihrem sechsten Lebensjahr bei ihrem Vater aufgewachsen, nachdem ihre Mutter ihn aus gut bekannten Gründen, jedoch mit unbekanntem Ziel verlassen hatte.
Ursprünglich hatte die Mutter wohl den Plan, Caroline so bald wie möglich zu sich zu nehmen. Doch dann kam immer wieder etwas anderes dazwischen. Und so sehr Caroline ihre Mutter liebte und sie für ihre verrückten Einfälle bewunderte, so gewiss gestand sie sich ein, dass es vor allem Iris selbst war, die Iris immer wieder dazwischen kam. Nach außen waren es mal ein Mann, mal ein Job, vor allem aber immer wieder irgendwelche “Projekte”. Iris engagierte sich für fast alles von der Betreuung alter Menschen und herrenloser Hunde bis zu Baumpatenschaften und dem Ausbau des Radwegenetzes.
Leider reichte ihr Atem dabei nicht weiter als bis zu den ersten nicht mehr ganz so freiwi…

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