Die Fantasie der unterwürfigen Journalistin

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Die Fantasie der unterwürfigen Journalistin

Warum sehnt sich eine starke Frau nach Dominanz? Minas Konflikt macht die Fantasie nur noch heißer, fast unmöglich zu widerstehen.

Aus dem Englischen übersetzt:
„The Submissive Journalist’s Fantasy”

***

Datenjournalisten sind die perversesten aller Luder. Tagsüber war Mina die Leiterin eines kleinen Reporterteams. Sie war stolz auf das Team, das sie aufgebaut hatte. Es gab jetzt fünf Personen, die ihr unterstellt waren. Sie hatte sogar ein Angebot für eine höhere Position abgelehnt, weil sie mehr codieren wollte. Ihre Arbeit gab ihr einen Sinn und Wert. Fake News mit Hilfe von Daten zu enttarnen, war eine der lohnendsten Erfahrungen, die sie jemals gemacht hatte. Zahlen logen nie. Sie konnte die Zahlen kontrollieren. Sie konnte Zahlen aus einer Menge von Daten extrahieren und damit eine Geschichte erzählen. Eine wahre Geschichte. Ganz egal, ob sie ein Unternehmen bloßstellte, weil es beschissene Entscheidungen traf, oder ob sie die Kampagne eines Politikers dafür kritisierte, wie er das Geld seiner Wähler ausgab – wenn die Story herauskam, war sie immer begeistert.

Sie hatte immer mit Internet-Trollen zu tun, die versuchten, ihre Arbeit zu negieren. Es waren immer Männer. Arschloch-Männer, die ihre Arbeit und ihre Daten in Frage stellten. Diejenigen, die nicht glaubten, dass sie zu soliden Beweisen fähig war. Diejenigen, die sie nicht mochten, nur weil sie eine Frau war. Die konnten sich alle ins Knie ficken. Es gab nur eine Regel: antworte einem Troll nur einmal.

Nachts war sie von ihrem Tagesgeschehen so eingenommen, dass sie davon fantasierte, wie ihr jemand die Kontrolle nahm. Sie stellte sich vor, ihre Hände seien an die Decke gefesselt. Diese Position hatte etwas Aufregendes an sich. Sie war gefangen genommen worden. Sie war überrumpelt worden. Entführt. In einen Raum gesteckt, ohne zu wissen, wie sie dorthin gekommen war. Sie trug nur einen knappen Rock und ein Oberteil. Sie fühlte sich verletzlich. Ihre Atmung beschleunigte sich, als ein unbekannter Mann den Raum betrat und begann, sie wie Beute zu umkreisen.

„Das wird Spaß machen mit dir, heiße Frau“, sagte er schließlich.

Sie presste ihre Beine zusammen, als er sich näherte. Sie wusste nicht, was er mit ihr vorhatte. Er hatte seine Hand an der Schnalle seines Gürtels, während er fast direkt hinter sie trat. Sie konnte ihn aus dem Augenwinkel sehen. Sie geriet in Panik und versuchte, ihn zu fragen, was er wollte, aber sie stellte fest, dass der Knebel in ihrem Mund nur ein dumpfes Kauderwelsch zuließ. Der Mann fing an, sich unter der Gürtellinie zu berühren.

„Ja, das wird eine Menge Spaß machen mit dir, du dreckige kleine Reporterin“, sagte er. „Darauf habe ich schon lange gewartet.“

Mina schaute von ihrem Laptop auf. Es war bereits halb neun Uhr abends. Mina hatte drei oder vier Stunden lang ununterbrochen geschrieben. Manchmal verlor sie beim Schreiben das Zeitgefühl. Sie verlor sich in den Worten, ihrem Zusammenhang, der Geschichte, die sie zu vermitteln versuchte. Es war spannend, einem roten Faden zu folgen. Die Worte schrieben sich fast von alleine.

Sie strich sich ihre schulterlangen, hellroten Haare hinter den Ohren, eine beruhigende Angewohnheit, nahm ihre Brille ab und stand auf. Sie blickte sich im Büro um. Es war fast völlig leer. Sie sah Nick vom Nachrichtenteam an seiner Tastatur herumtippen, ganz auf der anderen Seite des großen, lagerähnlichen Raums. In einer anderen Ecke des Büros tigerte Marcus hinter einer Glasscheibe in einem Besprechungsraum hin und her. Er trug ein Headset und plapperte bei einem Telefongespräch vor sich hin. Marcus war nicht ihr Chef, aber er hatte eine wichtigere Rolle als sie. Er arbeitete sich auf der Leiter schnell nach oben. Es war leicht für ihn. Er war die Art von Autor, die sie mochten. Ohne eigene Stimme. Er füllte jedes Loch, das die Zeitung hatte. Er war ein Ja-Sager. Sie hasste ihn. Er hatte überhaupt kein Rückgrat, wenn es um echten Journalismus ging. Er schrieb nur das, was sie ihm zu schreiben gaben.

Sie ging zu den Fenstern hinüber und blickte auf die Straße. Draußen war es dunkel, und sie konnte ihr in der Scheibe ihr Spiegelbild sehen. Es regnete nicht wie üblich in Berlin. Der Himmel war frei von grauen Wolken. Stattdessen wölbte sich die tiefschwarze Unendlichkeit des Weltalls leicht über dem Kopf. Sie spürte seine Weite. Es machte ihr Lust, nach Hause zu gehen und sich in die Unendlichkeit ihrer Badewanne fallen zu lassen. Sie betrachtete ihr Spiegelbild im Fenster.

„Du siehst immer noch hübsch aus, selbst nach einem neunstündigen Arbeitstag“, dachte sie.

Sie trug ein dunkelgrünes Kleid, schwarze Strümpfe und schwarze High Heels. Das Kleid endete mehrere Zentimeter über ihren Knien. Es war kurz, aber nicht nuttig. Es war Geschäftskleidung; kein Dekolleté, und es bedeckte ihre Arme und Schultern. Dennoch fühlte sie sich sexy an, wenn sie ihre eigenen langen Beine betrachtete: vielleicht ihr bestes Merkmal. Sie drehte sich um und erhaschte einen Blick auf die Wölbung ihres Hinterns, bevor sie sich auf den Weg zurück zu ihrem Schreibtisch machte.

Sie setzte sich auf ihren Stuhl, um sich von ihrem Computer abzumelden. Plötzlich hörte sie eine Stimme. Überrascht drückte sie versehentlich die Abschalttaste.

„Was machen die Trolle heute, Mina?“, fragte Marcus.

Er lehnte sich über die Kante ihres Schreibtischs, weniger als einen Meter entfernt. Die Spitze seiner schrecklich gewählten, blau-grünen Argyle-Krawatte streifte die Kante des Pults.

„Was willst du, Marcus?“, fragte Mina verärgert. „Du weißt doch, was die Trolle machen.“

Marcus stand auf, lief um Minas Schreibtisch herum und setzte sich auf den Rand. Er verschränkte die Arme über seinem weißen Hemd. Seine Armmuskeln spannten den Stoff. Er war ein großer Mann, weder besonders hässlich noch gutaussehend. Er hatte dunkelbraune Haare und einen ungepflegten Bart. Er trug gerne Hosenträger. Sie passten nie zur Farbe seiner Schuhe. Heute trug er hellbraune Hosenträger und schwarze Schuhe.

„Etwas lebhaft heute, wie ich sehe. Sorry, ich wollte nicht stören“, sagte er. Der zweite Satz triefte vor Sa…

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