Circonia Teen

ebooks erotica by Nicolas Scheerbarth

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Eine Fantasy Geschichte übers Erwachsen-Werden, Fan-Communities, weibliches Bewusstsein und natürlich Sex!

Teil 1 – Der Wald

Naked Elvin duckte sich hinter die Fensterbrüstung. Unten auf der Straße arbeiteten sich die Mocas langsam in Richtung Gahai-Tower vor. Sie wusste, dass ihre beste Chance darin lag, ihnen in den Rücken zu fallen, doch es juckte sie sehr, mit dem blanken Schwert in der Hand mitten unter sie zu springen und die Ernte des Todes gleich jetzt und hier einzufahren. Unwillkürlich packte sie den Griff ihres Katana fester. Mehr brauchte sie nicht. Ihre völlige Nacktheit hatte bisher noch die meisten verwirrt, und als Jetago-Elfe war sie unberührbar – im wörtlichen Sinne: Ihr Körperfeld wies die meisten Kräfte, ob Schwert, Laser oder Kugel, ab, die ihre Feinde gegen sie schleudern konnten. Allein die Magier der Persephone konnten ihr gefährlich werden, und sie waren die letzten, die einer Horde Mocas helfen würden.
Sie musste nicht hinunterblicken. Die empfindlichen Sensoren in den Spitzen ihrer Ohren sagten ihr, was sie wissen musste. Die Mocas kamen langsam voran. Nicht weil der Widerstand stark gewesen wäre. Es war abgesprochen, dass man sie schnell vorrücken lassen würde. Nein, Mocas waren einzeln feige. Sie kämpften nur in Horden, und wo sie nicht gemeinsam laut brüllend vorstürmen konnten, sondern jeder sich einzeln von Deckung zu Deckung arbeiten musste, zögerten sie bereits merklich. Noch war unten die Hauptstreitmacht zu hören. Die Nachhut, auf die es ankam, war sicher noch zwei oder drei Blocks entfernt – die Nachhut mit ihren Führern, vor allem aber mit dem Verräter Holo, der sie angestiftet hatte.
Dann hörte Naked Elvin ein Geräusch, das nicht ins Schema gehörte. Näherkommendes Scharren. Sollten die Mocas etwa so intelligent geworden sein, Späher zur Flankensicherung auch in die höheren Stockwerke zu schicken? Wenn, dann steckte sicher Holo dahinter. Naked Elvin lächelte. Wenn es nur ein normaler Moca-Krieger war, bedeutete das keine Gefahr für sie. Ihre Tarnfähigkeit war ein weiterer der zahlreichen Vorteile, völlig nackt zu kämpfen. Sie schob etwas von dem Dreck auf dem Boden über den verräterischen Schwertgriff und glich das Aussehen ihrer Haut völlig der Umgebung an, grauem Beton, an dem da und dort noch Reste eines braungelben Verputzes klebten.
Ja, da kam etwas die Treppen hoch. Eigentlich musste sie einfach abwarten, bis der Moca vorbei gegangen war. Doch da war noch etwas anderes, ein Scharren, das nicht von Moca-Füßen stammen konnte. Sie

“Valeria!”
Es war wie immer.
“Vaaleeeria!”
Und warum quäkte sie immer so dabei? Warum mussten Mütter immer so quäken, wenn sie ihre Töchter riefen?
“Wo bist du? Komm endlich! Wir wollen essen!”
Allein diese Frage! Wo sollte sie denn wohl sein? Auf dem Mond? Langsam und mit einem leisen Stöhnen schloss sie das Buch.
“Warum lässt du dich immer so bitten?” wurde sie begrüßt, als sie die Küche betrat. Ihr Bruder, der kleine Schleimer, hockte natürlich schon am Tisch und grinste sie an. ‘Spiel du nur den Braven’, dachte sie.
“Weil du mir keine Chance lässt!” antwortete sie patzig. “Du schreist nach mir, als … als … als würde die Welt untergehen, wenn ich auch nur eine Sekunde zögere.”
“Ja, sicher … weil die Dame immer eine Extraeinladung braucht! Was denkst du dir eigentlich? Ich schufte hier, damit ihr ein warmes Essen auf den Tisch bekommt, und du hast es nicht mal nötig, deinen Hintern in Bewegung zu setzen.”
“Hey, mach mich nicht so an, ja! Ich komme ja, aber ich hab dir schon x Mal gesagt, dass du es mir vorher sagen sollst! Ich sitze schließlich nicht den ganzen Tag herum und warte nur, dass du mich rufst!”
“Ja und? Was ist denn so wichtig bei dir, dass du mich jedesmal dastehen lassen musst wie eine Blöde, wenn ich dich mal rufe? Hausaufgaben? Dass ich nicht lache! Und deine verdammten Schmöker sind ja wohl kaum ein Grund, deine Mutter warten zu lassen, von deinem Bruder und dem Essen mal ganz abgesehen.”
“Lass Juri aus dem Spiel, ja. Du kapierst einfach nicht, worum es geht! Du rufst mich, und erwartest, dass ich praktisch in derselben Sekunde vor dir stehe. Statt einfach irgendwann Bescheid zu sagen: ‘Valeria, noch zehn Minuten!’ Du machst jedesmal den gleichen Aufstand … als würde ich dich stundenlang warten lassen … obwohl es sich vielleicht um eine Minute oder zwei handelt.”
“Also, jetzt hör mir mal zu, junge Frau! Ich mache hier keinen ‘Aufstand’! Ich bin deine Mutter und …”
Valeria schaltete ab. Es war sinnlos. Ihre Mutter war ihre Mutter, und würde sich in hundert Jahren nicht mehr ändern. Ein bisschen verstand Valeria sie sogar. Doch mit sechzehn war Valeria zwar alt genug, für sich und im ruhigen Gespräch vernünftige und auch selbstkritische Gedanken zu verfolgen, doch bei weitem nicht alt genug, diese Fähigkeit auf Auseinandersetzungen mit ihrer Mutter anzuwenden. Zumal ihre Mutter … ganz objektiv betrachtet … nicht die Sorte Mensch war, die in solchen Situationen vernünftigen Erwägungen gegenüber zugänglich war. Von Selbstkritik ganz zu schweigen.

***

Später, im Bad, stand Valeria lange vor dem großen Spiegel. Sie musterte sich kritisch. Eine hochaufgeschossene, schlanke … nein, wenn sie ehrlich war, etwas magere Sechzehnjährige. Mit fünfzehn schon hatte sie all die anderen Mädchen in ihrer Klasse überragt. Jetzt war sie nicht mehr ganz allein in der luftigen Höhe von einem Meter einundachtzig; Lisa hatte sie fast erreicht. Doch Valeria lag immer noch zwei oder drei Zentimeter darüber.
Sie sah sich selbst nicht als “Bohnenstange”. Der Ausdruck war in ihrer Generation glücklicherweise auch kaum noch geläufig. Von ihren Mitschülern wusste vielleicht einer von hundert, was das überhaupt war, eine Bohnenstange. Ihr Onkel hatte den Ausdruck benutzt; er meinte es nicht böse und hatte ihr dann erklärt, dass man eben früher den Anblick so großer Frauen nicht gewohnt war. Heute war das anders. In der Klassenstufe über ihrer waren vier oder fünf Mädchen über einssiebzig, in ihrer eigenen sieben, und selbst in der Achten waren es jetzt schon drei. Die Jungs mussten langsam sehen, wo sie blieben!
Der einzige Grund, weshalb ihre Größe sie störte, war ein anderer, verborgenerer. Wie sollte sie ihre Lieblingsfigur glaubhaft verkörpern, wenn sie … unter Einberechnung aller Hinweise auf die Größe von Naked Elvin … ihre Heldin um zwei Köpfe überragte? Eine gute Kämpferin war nie zu groß. Diese Riesinnen aus den älteren Hollywood-Filmen … lächerlich! Eine gute Kämpferin war höchstens mittelgroß, und setzte dem tumben Prügelstil der Männer elegante Beweglichkeit entgegen!
Sie strich sich mit den Händen am Oberkörper herab. Es war nicht zu verleugnen: Die Rippen waren ein wenig sichtbar … wie auch die Schlüsselbeine oder die Kanten die Hüftknochen. Keine Spur von den glatten, festen Muskeln, die sie haben sollte. Zwar trainierte sie seit Monaten fleißiger als je zuvor, doch es war eben ganz normales Vereinstraining, das da geboten wurde, nichts von jenen Wundertechniken, mit denen Hollywoodstars ihre Körper für Filme in Form brachten. Und mehr war nicht drin mit dem bisschen Geld, das ihre Mutter für die sportlichen Ambitionen ihrer Kinder abzwacken konnte. Fußball für Juri, Volleyball für Valeria.
Die Brüste waren soweit in Ordnung: zwei kecke, flache Hügel, die keinen BH erforderlich machten. Mit zwei hübschen, kräftigen Himbeeren, die so herrlich zu stimulieren waren, wenn sie es sich selbst besorgte. Auf ihre Himbeeren war sie wirklich stolz, nicht diese flachen Hosenknöpfe wie bei vielen ihrer Kameradinnen im Verein.
Natürlich gab es in den Büchern keine detaillierten Beschreibungen der primären oder sekundären Geschlechtsmerkmale von Naked Elvin … es waren schließlich Fantasy-Romane, keine Pornos. Doch so stellte Valeria sich Naked Elvins Brüste vor – zwei flache, feste Hügel mit Himbeeren. Ganz bestimmt keine hin und her pendelnden Quarktaschen mit Hosenknöpfen vorne dran. Wie sollte eine Frau sich elegant bewegen … womöglich im Schwertkampf … wenn vor ihr einige Kilo Euter herumschwangen und sie in die falsche Richtung zogen?
Die Betrachtung ihrer Himbeeren hatte Valeria etwas erregt, und ihre Hand wanderte wie von allein über die flache Bauchdecke nach unten. Doch dann kam sie ins Stocken. Ja, das würde ein Problem werden. Elfen besaßen keine Schambehaarung. Ihre Mutter würde ausrasten! Nicht dass sie bei der sechzehnjährigen Tochter noch im Bad Kontrollen durchführte, aber der Sommer nahte, und bestimmt würden sie ein paar Mal auch gemeinsam an den See fahren, schon Juri zuliebe. Die Bikinizone ein wenig zu glätten, gestand ihre Mutter ihr ja schon zu. Aber einen völligen Kahlschlag? Das würde spannend werden.
Valeria stöhnte, mehr wegen ihrer Mutter als vor Lust. Langsam schob sie die Hand tiefer, hinein in das Gebüsch. Wie es wohl bei ihr aussehen würde? Bei Katharina sah es ganz natürlich aus. Doch Katharina war, seit sie vor einem Jahr in den Verein gekommen war, nach dem Sport noch nie anders als blitzblank rasiert in der Dusche erschienen, so dass niemand einen Vergleich hatte. Und die anderen hatten sich so sehr über den kleinen Ring in der äußeren Schamlippe ereifert, dass die Totalrasur fast nicht mehr ins Gewicht fiel.

Gefesselt beobachtete Valeria im Spiegel, wie ihre schlanken Finger durch das dunkelblonde Gelock vordrangen. Sich selbst zuzusehen, erregte sie fast mehr als das Gefühl auf der Haut, die Berührung ihrer Schamlippen, die der Mittelfinger inzwischen erreicht hatte. Mit geübter Gleichmäßigkeit strich sie durch ihre Spalte. Die Hände waren in Ordnung, ja. Vielleicht nicht ganz die kräftigen Finger einer Schwertkämpferin, doch immerhin schlank und gerade, nicht diese kleinen, feuchten Tentakelchen wie manche Mädchen.
Dass ihre allgemeine Körpergröße und die Form ihrer Hände mit Schuhgröße 43 einhergingen, war ihr oft beklagter Kummer. Dabei fand Valeria ihre Füße durchaus wohlgeformt, ähnlich schlank und gerade wie ihre Hände, nur leider ein gutes Stück zu groß. Glücklicherweise hatten ihre Mutter und die meisten Mitschüler sich daran gewöhnt, dass sie Docs trug, doch hier war die sonst von ihr so heiß geliebte Gothic-Mode eher ein Kompromiss als der Ausdruck selbstbewusster Andersartigkeit. Zumindest ma…

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